Endlich kam das lang ersehnte Anangeln auf dem schönen Heiligensee. Und wie schon erwartet war das Wasser klar wie Leitungswasser und die Temperatur ging auch erst nach oben, als wir die Hegemaßnahme beendeten...
Tage vorher machten wir uns Gedanken wie wir am besten den Fischen nachstellen können, denn im Schilf war noch kein einziger. Nur vereinzelt sah man große Brassen mit dem Laichausschlag. Viele versuchten ihr Glück Tage vorher an den bekannten Stellen und erprobten auch gleich neue Sachen. Ich hatte mein Futter etwas mehr dem See angepasst( der Großteil bestand aus Köder wie Maden, Caster und Mais).
Posen sind bei einer Angeltiefe von 7 Meter maximal 1 Gramm schwer und das Vorfach wählte ich auf 0,8 mm. Haken war 18er Gammkatsu der N Serie.
Nachdem ich 2 Wochen vorher die Bisse etwas studieren konnte, wusste ich lediglich dass der Fisch den Köder nicht richtig nehmen will. Also lang aufliegen lassen und wer jetzt seine Pose nicht richtig kennt, verpasst jeden Fisch! Eine klitzekleine Bewegung an der Antenne verriet den Biss. Den aber auch nur kurz. Wer dann nicht rechtzeitig den Anhieb setzte, hat ihn verloren.
Mein Plan erst ins flache Wasser zu gehen schlug leider fehl, denn die Hechte und Rapfen rund um den See bewachten das Schilf und jede Bewegung verscheuchte die Fische für lange Zeit.
Maximale Tiefe der Steckstangen gefunden und die Ruten in Richtung Seemitte ausgelotet.
Für mich eins der wohl langweiligsten Angeln, wenn man bei jedem Blei wenigsten eine dreiviertel Stunde warten muss....dann lohnt sich aber der Anhieb, der Drill und auch der Erfolg. Alle gefangenen Bleie waren weit über 1000 Gramm. der schwerste an diesem Tag lang bei 1550 Gramm.
Für unseren See schöne Größen!
Für:Echolot und Setzkescher Gegen:Nachtangelverbot
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen